Philosophische Praxis Nika Wiedinger
Berlin Bruneck

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„Komm! Ins Offene, Freund!“

Wer der Einladung ins Offene folgt, verlässt gewohnte Wege. Das erfordert Mut. Friedrich Hölderlins ‚Komm! Ins Offene, Freund!‘ stellt in Aussicht, dabei freundlich begleitet zu sein.

Die Philosophische Praxis ist ebenfalls eine Einladung ins Offene: Ins Ungedachte. – Es beginnt damit, das gewohnte Denken zu lassen.

Vier Formate:

1. WEIL GUTES HANDELN, KLARES DENKEN BRAUCHT.

Ziel der Gespräche ist es, Dein eigenständiges Denken zu entfalten.

Zu Beginn stelle ich die Frage: Worüber möchtest Du nachdenken und was sind Deine Gedanken? Du fängst an zu sprechen und folgst dem Gesagten, bis Du an ein vorläufiges Ende gelangst. In die aufgehende Stille hinein frage ich: Was noch denkst Du, oder fühlst Du, oder möchtest Du außerdem noch sagen? Die Momente der Stille sind für die Entfaltung Deines eigenständigen Denkens entscheidend. Sie zu ermöglichen, ist Dreh- und Angelpunkt des Time-to-Think-Ansatz von Nancy Kline, der die Grundlage unserer Gespräche ist.

Meine Expertise ist, Dich durch eine besondere Qualität der Aufmerksamkeit und sorgfältig ausgearbeitete Fragen zum Selbstdenken anzuregen.

"Im täglichen Business-Tohuwabohu bieten die Gespräche verlässlich Orientierung. Das hilft, den Blick nach vorne zu richten." Marein Beissel von Gymnich, Unternehmerin

2. WEIL EIGENSTÄNDIGES DENKEN ÜBUNGSSACHE IST.

Was sich im ersten Gespräch als Thema gezeigt hat, kann zum Ausgangspunkt einer Reihe vertiefender Gespräche werden.

Deinem Denken regelmäßig Aufmerksamkeit zu schenken, macht sichtbar, wo im Leben Du stehst. In der Gesprächsreihe erhältst Du Raum, Dein Thema mit Anregungen aus dem Philosophischen weiter zu klären: Was tragen Wortbedeutungen oder ausgewählte Textpassagen z.B. zum tieferen Verständnis bei? Dieses Format ermöglicht Dir ein Gespräch mit Philosophinnen und Philosophen zu beginnen und im Austausch mit ihnen Dein eigenständiges Denken zu entwickeln.

"Dirigieren bedeutet, auf der anderen Seite zu stehen. Das zu meistern, sind die Erkerzimmer-Gespräche Gold wert." Philine Lembeck, angehende Dirigentin

3. WIR HÖREN HIN, WIR DENKEN MIT.

Vierteljährlich finden die Werkstattgespräche Berlin im Rahmen der Philosophischen Praxis als ‚Lese-Probe‘ statt.

Ziel der Werkstattgespräche ist, sich neu inspirieren zu lassen, durch Worte, durch Sprache, durch die Komposition von Gedanken in Texten zum kulturellen Selbst- und Weltverständnis: Im ersten Schritt lesen wir und suchen wir nach den tragenden Gedanken. Im zweiten Schritt begeben wir uns in Resonanz zur Gedankenwelt des Textes: In welche Zukunft lädt der Text uns ein, oder: Was sieht er für unsere Gegenwart, was wir so noch nicht gesehen haben?

"Alles, was wir von der Welt wissen, ist geschrieben. Auf das Lesen-Können kommt es also entscheidend an." Thomas Steinfeld, Kultur-Journalist

nw@nikawiedinger.de